Gespannt, gastfreundlich und glücklich

Weltmeisterschaft in Schildau erfüllt alle Erwartungen

Lange war die Spannung groß: Bis Mitte Juni 2021 war nicht klar, ob die Weltmeisterschaft der Parafahrer und die WM-Sichtung aller Ponygespanne in der Pferdesport-Arena stattfinden können oder ob Corona die Pläne auch in diesem Jahr stoppt. Dann kam das „GO“ von der Fédération Equestre Internationale (FEI) und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Und die Mitglieder der Schützengilde und viele Mitstreiter auch außerhalb des Vereins begannen zu „wuseln“ und packten tatkräftig mit an.

Bereits im Frühjahr diesen Jahres begannen Umbauarbeiten, die in der Arena Barrierefreiheit schafften und auch das Holz der Hindernisse musste erneuert werden. Im Juni startete die eigentliche Turnierorganisation. Im Bereich Service, für den Vorstandsmitglied Margret Schulze den Hut aufhat, galt es den Einlass und die Versorgung von Teilnehmern und Besuchern zu organisieren.
„Wir sind elf Frauen und bekommen viel Unterstützung sowohl von den Mitgliedern des Vereins als auch von Mitstreitern, die uns gern helfen“, erklärt Margret Schulze. Einkaufen, Kuchen backen, den Verkauf organisieren, darum kümmerten sich die Frauen, die zum Teil älter als 70 und 80 Jahre sind. Sie „schoben“ an den vier Veranstaltungstagen – wie andere Helfer auch – bis zu 15-Stunden-Schichten. Das hieß, „Dienst“ von früh um 5.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr und das im Ehrenamt.

„Was die vielen Helfer hinter den Kulissen geleistet haben, ist wirklich großartig,“ bedankt sich Wolfgang Rühling, der 1. Vorsitzende des Vereins. Bei der Weltmeisterschaft und der WM-Sichtung bewiesen die Mitglieder der Schützengilde und alle Helfer die Schildbürgerliche Gastfreundschaft. Die Zufriedenheit der Teilnehmer und Besucher zeigten viele Rückmeldungen, die die Organisatoren persönlich und per Facebook erhielten. Sandra Schäfer aus Nordwalde meint: „Es war wie immer ein wunderschönes Turnier! Schildau sollte sich meiner Meinung nach für die Ausrichtung der nächsten Pony WM bewerben.“ Doch jetzt ist in der Pferdesport-Arena Schildau erst einmal Aufräumen angesagt. Alle sind froh und erleichtert, dass alles gut gelaufen ist, es keine Unfälle gab und die Gäste rundum zufrieden waren. „Die Zusammenarbeit macht uns Spaß, und wenn die Gäste beim Abschied hupen, ist das unser größter Dank und wir sind glücklich,“ so Margret Schulze.

Para-Weltmeister kommen aus den USA und Niederlanden

Eine überglückliche Tracy Bowman nahm am Sonntag den Titel Weltmeisterin Parafahrer Grad 1 entgegen. Die US-Amerikanerin zeigte mit ihrem Pferd Lars herausragende Leistungen in den drei Teildisziplinen Dressur, Kegel- und Geländefahren. Die Konkurrenz der Parafahrer Grad 2 gewann Francisca Den Elzen. Die starke Niederländerin präsentierte mit Vandijks Superboy Glanzleistungen und sicherte sich den Titel Weltmeisterin Parafahren Grad 2. Die beiden Vize-Weltmeister kommen aus Deutschland. Auch wenn es nicht für das Siegertreppchen reichte, war der Wettkampf für sie ein riesiger persönlicher Erfolg. Heiner Lehrter, Vize-Weltmeister Para Grad 1, startete mit hohen Erwartungen in das Turnier: „Wir sind ein fulminantes Gelände gefahren. Ich habe alles gegeben. Leider patzte ich beim Kegelfahren ein wenig, das ärgert mich. Trotzdem freue ich mich über Silber.“ Für Lehrters Pferd Dashwood, als eines der ältesten Pferde des Wettkampfes, war es eine der letzten Turnierfahrten: „Er ist klasse gelaufen und hatte besonderen Spaß im Wasserhindernis. Aber langsam rücken jüngere, vielversprechende Pferde nach.“ Großes Lob gab es vom Parafahrer aus Mettingen für die Pferdesport-Arena:

„Der Turnierplatz könnte für Parafahrer nicht besser sein. Unser Sport wurde hier ideal in Szene gesetzt. Wir sind dankbar, dass wir den Parasport so präsentieren dürfen und zeigen können, dass Menschen mit Behinderung zu sportlichen Höchstleistungen fähig sind.“
Ihren WM-Silberplatz konnte Ivonne Hellenbrand gar nicht wirklich fassen. Die Vize-Weltmeisterin Para Grad 2 startete mit einem kleinen Ausreißer in den Turnierkampf. Bei der Dressurprüfung war ihr Haflinger Herman aufgrund von Reflexionen in einer Scheibe kurz ausgeschert. Dafür lief es im Gelände mit anschließendem Schildbürgerparcours exzellent. Das abschließende Kegelfahren prämierte den Gesamtauftritt des Gespanns, das erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnahm, mit Silber: „Damit hätte ich niemals gerechnet. Ich war schon nach Platz 2 im Gelände total geflasht. Und das ich in der Gesamtwertung Silber in Schildau holen konnte, freut mich noch mehr.“ Mit durchweg Top-Leistungen erfuhr sich die deutsche Para-Mannschaft schließlich den Weltmeistertitel vor den Niederlanden.

Einer der nicht nur bei den Parafahrern ganz genau hinschaute, war Charly Geiger. Der leitende Bundestrainer Fahren beobachtete vor allem die Konkurrenz der Ein-, Zwei- und Vierspänner aufmerksam, schließlich ging es hier um eine weitere Qualifikationsrunde der Fahrtsportler zur diesjährigen Weltmeisterschaft, die im September in Frankreich ausgetragen wird. In Schildau fand am Wochenende gleichzeitig mit der Para-WM die 3. WM-Sichtung aller Ponygespann-Arten mit internationaler Beteiligung statt. „Die Pony-Gespanne sind in guter Verfassung. Die Anlage mit den Schildbürgerhindernissen ist fair gebaut, aber anspruchsvoll. Die Pferde stehen durchgehend unter Spannung, das ist für sie eine Herausforderung“, erklärte Charly Geiger. Der Bundestrainer lobte die Veranstaltung: „Die Organisation ist auf Weltmeisterschaftsniveau gelungen. Das Turnier ist auch eins für Zuschauer, dementsprechend gut ist die Stimmung. Das Flaggen hochziehen bei der Siegerehrung, die Schützengilde in ihren Uniformen findet man woanders nicht. Das gibt den Turnieren in der Pferdesport-Arena eine tolle Wertigkeit.“

Auf der Zielgeraden zur Weltmeisterschaft

Es wird ein langes Turnier-Wochenende. Los geht es mit der kunstvollsten Disziplin des Fahrsports: Den Dressurprüfungen, welche in stilechter Bekleidung des Fahrers und Kutschen traditioneller Bauweise und Ausrüstung abgelegt werden. Zu sehen sind die Dressurprüfungen am Donnerstag ab 14 Uhr und am Freitag ganztägig. Bewertet werden Taktreinheit, Schwung, Selbsthaltung, Losgelassenheit, Anlehnung und Durchlässigkeit der Pferde für die Hilfen des Fahrers. Das optische Erscheinungsbild, Fahrstil und Hilfengebung – insgesamt die Harmonie der Vorführung – fließen in die Bewertung ein. Übrigens darf ein Gespann erst nach erfolgreichem Absolvieren der Dressurfahrprüfung an Gelände- und Hindernisprüfungen teilnehmen.
Sonnabend und Sonntag sind für das Kegel- und das Geländefahren reserviert. Während sich am Sonnabend die Parafahrer im Gelände und an den Schildbürger-Hindernissen messen, beweisen die Fahrer ohne Handicap ihr Können an den Kegeln.

Das Kegelfahren verlangt den Gespannen höchste Präzision ab: Werden die Kegel berührt und fallen dadurch die aufliegenden Bälle zu Boden, gibt es Strafpunkte. Die Fahrprüfung an den Kegeln steht dann am Sonntag für die Parafahrer im Programm. Für Gespanne ohne beeinträchtigte Fahrer geht es am letzten Wettkampftag zunächst ins Gelände und dann durch die Schildbürger-Hindernisse in der Arena.
Heiner Lehrter, Para-Fahrer vom Reitverein Ibbenbüren, wird auch in diesem Jahr in Schildau an den Start gehen. Im vergangenen Jahr belegte er bei den Deutschen Meisterschaften der Einspänner-Fahrer mit Behinderung den 3. Platz. Zwischenzeitlich lag er mit Maestro´s Nero in Führung. Für die anstehende Weltmeisterschaft hat Heiner Lehrter konkrete Pläne:

„Sportlich gesehen hatte ich nicht das Glück, auf der Pferdesport-Arena in Schildau zu glänzen. Aber in diesem Jahr werde ich alles tun, um unsere deutsche Mannschaft weit nach vorn zu bringen und selbstverständlich meinen Vizeweltmeistertitel mindestens zu verteidigen. Also wünscht mir Glück.“
Gäste können den Aktiven in diesem Jahr die Daumen wieder vor Ort drücken. Der Besuch der Veranstaltung ist bei Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Auf die Zuschauer in der Pferdesport-Arena wartet ein hochkarätiges Wettkampfwochenende mit internationaler Beteiligung. Weitere Informationen rund um die Weltmeisterschaft gibt es auf der Internetseite www.pferdesport-arena.de.

Das Kegelfahren findet am Samstag und Sonntag statt. Hier die Österreicherin Simone Holzinger während der WM-Sichtung 2019.
Foto: Dr. Jürgen Schwarzl

Die Geländeprüfung findet erstmals an zwei Tagen statt. Hier der Brite Roger Campbell im Hindernis “Glocke”.
Foto: Dr. Jürgen Schwarzl

Dressurprüfungen stehen am Donnerstag und Freitag auf dem Programm.
Foto: Jürgen Sendel

FAQs zur WM

1. Sind in diesem Jahr Zuschauer erlaubt?
Ja, vorbehaltlich der Pandemieentwicklung und daraus resultierender gesetzlicher Vorgaben.

2. Wo können Karten erworben werden?
Nur vor Ort.

3. Was kostet der Eintritt?
Freitag: 5 Euro, Samstag: 8 Euro, Sonntag: 15 Euro, alle 3 Tage: 20 Euro

4. Wo findet man Zeitplan, Starterliste und Ergebnisse?
Turnierdienst Brinkmann: www.turnierdienst-brinkmann.de Registerkarte: Turniere 2021

5. Kann der Abstand zwischen den Besuchern in der Arena eingehalten werden?
Ja, es ist ausreichend Raum vorhanden, um den erforderlichen Abstand einzuhalten.

Weltmeisterschaft in Schildau

Vom 05.‐08. August 2021 finden in Schildau die Weltmeisterschaften der Parafahrer und eine Weltmeisterschaftsqualifikation aller Ponygespann‐Arten mit internationaler Beteiligung statt. In der Woche ab 02. August 2021 reisen die Gespanne aus aller Welt in Schildau an. Am 05. und 06.08. 2021 finden die Dressurprüfungen und am 07. und 08. August 2021 das Hindernisfahren und das Geländefahren statt.
Es war eine knappe Entscheidung. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) tagte am 23. Juni 2021 und entschied in Übereinstimmung mit der Fédération Équestre Internationale (FEI) die verbindliche Durchführung der Weltmeisterschaft und der internationalen WM‐Qualifikation aller Pony‐Gespannarten. „Die Amerikaner scharrten buchstäblich mit den Hufen und wollten dieses Turnier unbedingt“, zeigt sich Wolfgang Rühling, der 1. Vorsitzende der Schützengilde Schildau erleichtert.

„Nun heißt es über den großen Teich nach Nordsachsen und dann ab ins Hindernis mit der Glocke,“ schmunzelt Rühling.
Bereits im vergangenen Jahr sollte Schildau Austragungsort der Weltmeisterschaft werden. Corona machte den Mitgliedern der Schützengilde Schildau einen „halben“ Strich durch die Rechnung. Eine WM konnte aufgrund der Einreisebeschränkungen in 2020 nicht stattfinden. Eine Deutsche Meisterschaft wurde es trotzdem. Und es war eine denkwürdige Veranstaltung. Denkwürdig, weil es
eine der wenigen Veranstaltungen war, die im vergangenen Jahr stattfinden konnte und denkwürdig auch, weil sie getragen war, von einer ganz besonders dankbaren und hoffnungsvollen Stimmung.

Die Mitglieder der Schützengilde und Freunde des Fahrsport planen und organisieren die bevorstehende Weltmeisterschaft und die WM‐Qualifikation mit internationaler Beteiligung. Und sie sind erprobt in der Umsetzung von Hygienemaßnahmen und sonstigen Corona bedingten Auflagen.
„Wir wollen die WM gemeinsam meistern,“ bestätigt der Vorstand der Schützengilde Schildau. Indes schreiten die Vorbereitungen in Schildau voran. Und schon jetzt ist die Vorfreude groß. In wenigen Wochen werden zahlreiche internationale Starter in der Pferdesport‐Arena an den Start gehen und die Dahlener Heide zum Beben bringen.

Schützengilde Schildau bereitet erstmals eine Weltmeisterschaft vor

Vom 06.-08.08.2021 finden erstmals in der Geschichte der Pferdesport-Arena Schildau Weltmeisterschaften im Fahren mit Pferden in Schildau statt. Die Mitglieder der Schützengilde Schildau bereiten den internationalen Wettkampf vor und freuen sich auf die bevorstehende Großveranstaltung. Derzeit finden noch letzte Abstimmungsgespräche mit Warendorf statt. Hochrangige Vertreter der FN und FEI statten der Arena in Schildau noch im Juni einen Besuch ab. Die Bedingungen vor Ort werden geprüft und letzte Absprachen zur Organisation getroffen. Unter schwierigen Corona-Vorzeichen gelang es der Schützengilde Schildau bereits im vergangenen Jahr, eine Weltmeisterschafts-Qualifikation und Deutsche Meisterschaften durchzuführen.

Die Hürde für die Weltmeisterschaften liegt in diesem Jahr noch einmal ein Stück höher. So gilt es beispielsweise die Einreise der internationalen Richter und auch der Teilnehmer, die aus aller Welt nach Schildau anreisen möchten, abzusichern. Im „Gepäck“ haben die Teilnehmer keine Tennisschläger oder Fußbälle, wie bei anderen Meisterschaften, sondern Pferde und Kutschen. Dies erfordert auch vor Ort eine besondere Betreuung und eine Unterbringung, die international, hohe Standards erfüllen muss. Darüber hinaus müssen die Wege, der Dressurplatz und die gesamte Anlage für die WM fit gemacht, beflaggt und vorbereitet werden.

Aktuell wird das Hygienekonzept erarbeitet und alsbald zur Prüfung im Landratsamt Nordsachsen vorgelegt. In dieser Hinsicht können die Schildauer auf das Hygienekonzept vom vergangenen Jahr aufbauen. Nur einen Unterschied wünschen sich die Organisatoren sehr: „Wir würden uns freuen, wenn wir die Weltmeisterschaft in diesem Jahr mit Zuschauern begehen könnten“, sagt Wolfgang Rühling, der 1. Vorsitzende der Schützengilde Schildau. „Die Weltmeisterschaft ist ein noch nie dagewesenes Ereignis in unserer Region, Zuschauer daran teilhaben zu lassen, ist unser großer Wunsch“, so Rühling.

7. Schildbürger Distanz - verschoben auf 2022

Die 7. Schildbürger Distanz wird auf das kommende Jahr verschoben.
Bleiben Sie gesund!

Ihr Kontakt zu den Organisatoren:

Privilegierte Schützengilde Schildau e.V.
Peggy Lüdeke-Triest und Sven Lüdeke
Tel.: 03525/5290605
Mobil: 01733957542 oder 01607478347
E-Mail: schildbuerger.distanz@gmail.com

Rückblick: Deutsche Meisterschaften der Einspänner (Pferde, Ponys, Parafahrer)

Spritzendes Wasser am Wasserhindernis, der klopfende Galopp bei der Fahrt über die Holzbrücke und die anfeuernden Rufe und das Klatschen der Teammitglieder auf den Besucherrängen: Die Deutschen Meisterschaften der Einspänner Ponys, Pferde und Parafahrer 2020 sind Geschichte.
Wolfgang Rühling der 1. Vorsitzende der Schützengilde Schildau zeigt sich dankbar: „Wir sind glücklich, dass alles gut geklappt hat. Ein großes Dankeschön an die FN, den Sächsischen Pferdesportverband und alle, die aktiv an der Umsetzung der Veranstaltung mitgewirkt haben!“
Richtig gelungen findet Heiner Lehrter, Para-Fahrer aus Westfalen, die Umgestaltung des Arena-Geländes: „Das bedeutet für uns behinderte Menschen mehr Bewegungsfreiheit und damit mehr Integration. Man hat sich hier viele tolle Sachen einfallen lassen und so erhalten wir ein Stück mehr Lebensqualität zurück. Das Team der Schützengildekümmert sich ganz hervorragend um uns. Man tut hier unendlich viel für den Fahrsport“, freut sich Heiner Lehrter. Das sieht auch Stefan Wortmann so. Der westfälische Para-Fahrer sagt: „Die Hindernisse sind pferdefreundlich, fair und bestens ausgeflaggt.

Die gesamte Anlage ist gut überschaubar und für Teilnehmer wie auch Gäste sind die Hindernisse super einzusehen. Als Para-Fahrer kann man selbstbestimmt und ohne andere Hilfe überall hingelangen.“
Nach einem starken Wettkampfwochenende standen die Deutschen Meister der Einspänner Pferde, Ponys und Para-Fahrer am Sonntagnachmittag schließlich fest.
Den Titel bei den Pferden holte sich in der kombinierten Prüfung Fokko Straßner (RG Schillerslage e.V.) vor Dieter Lauterbach (RFV Kelkheim e.V.) und Jens Motteler (PSV Hohe Eichen). Deutsche Meisterin Einspänner Ponys wurde Sandra Schäfer (FSG Westfalen e.V.), gefolgt von Niels Grundmann (RV Fredenbeck).

Die Bronzemedaille erfuhr sich Anna Genkinger (RG Hof Georgenau). Ivonne Hellenbrand (RFV 1929 Mainz Gonsenheim e.V.) darf sich Deutsche Meisterin Einspänner bei den Para-Fahrern nennen. Sie verwies Alexandra Röder (RV Rheinische Höhen e.V.) und Heiner Lehrter (RV Ibbenbüren e.V.) auf Rang Zwei und Drei.

Fazit der Deutschen Meisterschaften: Alles gut gegangen, alles richtig gemacht.

Die Deutschen Meisterschaften in Bildern

Fotograf Jürgen Sendel hat die spannenden Wettkampftage in tollen Aufnahmen eingefangen.
Hier können die Bilder käuflich erworben werden:

Aus Weltmeisterschaft werden Deutsche Meisterschaften

Es sollte ein ganz besonderes Jahr für unsere Arena sein: vom 6. bis 9. August 2020 sollten sich die besten Parafahrer der Welt in Schildau messen.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Weltmeisterschaft abgesagt werden.

Wegen der weiterhin bestehenden Reisewarnungen wäre es fraglich gewesen, ob genügend Nationen ihre Teilnehmer geschickt hätten.
Anstelle einer Weltmeisterschaft werden im September die Deutschen Meisterschaften der Einspänner in Schildau ausgetragen.

Bleiben Sie gesund!

Nordsachsen wird Austragungsort für Weltmeisterschaft

Im Rahmen der PARTNER PFERD präsentierte sich die Pferdesport-Arena Schildau am neu gestalteten Messestand. Der Landrat des Landkreises Nordsachsen, Kai Emanuel und der Vereinschef der Schildauer Schützengilde, Wolfgang Rühling trafen sich am letzten Messetag am Stand in Halle 3.

Stolz verkündeten beide das Veranstaltungshighlight des Jahres 2020. Erstmals wird in der Pferdesport-Arena Schildau eine Weltmeisterschaft und damit auch die erste Weltmeisterschaft im Landkreis Nordsachsen ausgetragen.

Partner Pferd 2020

Vom 16. bis 19. Januar 2020 begrüßen wir Sie an unserem Stand auf der Leipziger Messe (Halle 3 Stand E18).

Austragungsort der WM der Pony-Fahrer präsentiert sich auf PARTNER PFERD in Leipzig

Flotte Pferde, ungewöhnliche Parcours und tolle Wettkampfatmosphäre – dafür steht die Pferdesport-Arena Schildau. Im Herbst vergangenen Jahres wurden bei uns die Teilnehmer der Weltmeisterschaft der Pony-Fahrer 2019 gesichtet. 50 Fahrer aus acht Ländern sorgten für faires Kräftemessen und internationales Flair auf der Wettkampfbahn. Genauso sportlich geht es beim diesjährigen globalen Groß-Ereignis weiter: Im 15ten Jahr ihres Bestehens wird die Pferdesport-Arena Schildau selbst zum Austragungsort der Weltmeisterschaft der Pony-Fahrer.

Wissenswertes rund ums Thema Pferd gibt es für Besucher während der PARTNER PFERD vom 16. bis 19. Januar auf dem Leipziger Messegelände. Als Treffpunkt merken sich Pferdenarren und Freunde der Schildauer Pferdesport-Arena in Halle 3 den Stand E18 vor. Der Trägerverein, die Privilegierte Schützengilde Schildau, hat sich für interessierte Gesprächspartner extra ein Gewinnspiel einfallen lassen. Der ermittelte Sieger erhält eine PlayStation 4 Pro.

Das sagen unsere Experten

„Die Pferdesport-Arena Schildau erfüllt alle Ansprüche für Fahrsport auf höchstem Niveau. (…) Da denke ich zum Beispiel an den neuen Dressurplatz, der ist sensationell. Hinzu kommt, dass die ganze Gemeinde Schildau sehr pferdefreundlich ist und der Verein, der eigentlich ein Schützenverein ist, die Anlage und die Veranstaltungen auf ihr sehr professionell und mit großem ehrenamtlichem Engagement betreibt.“ Friedrich Otto-Erley, FN-Beauftragter
"Als Landrat des Landkreises Nordsachsen und natürlich auch als Sportler erfüllt es mich mit Stolz, eine Anlage in unserer Region zu wissen, die nationale und internationale Anforderungen erfüllt - eine Anlage, die nicht nur von den Pferdesportverbänden gelobt wird, sondern auch von Besuchern aus nah und fern und die natürlich von den Fahrern gern genutzt wird." Kai Emanuel, Landrat des Landkreises Nordsachsen
"Es ist unglaublich, so eine Anlage wie die Pferdespot-Arena Schildau habe ich noch nicht gesehen. Durch die Komprimiertheit der Hindernisse ist die Zuschauerfreundlichkeit top. Alle sprechen davon, dass das Ehrenamt ausstirbt, am Beispiel der Pferdesport-Arena Schildau sieht man, was mit vereinten Kräften durch ehrenamtlich Tätige machbar ist." Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)